BESSER FIX ALS FERTIG

„Ungeduld, Oberflächlichkeit, Aufmerksamkeits-probleme und Demotivation.
Das ist für viele Arbeitnehmer und Schüler Alltag.“

Buchautor

Der bereits in der 5. Auflage erschienene Bestseller „Besser fix als fertig! Hirngerecht arbeiten in der Welt des Multitasking.“ war für mich eine große Überraschung. Keinesfalls aufgrund des Inhalts, den kenne ich natürlich, ich hab ihn ja selbst verfasst. Die Überraschung kam aufgrund des – ehrlicherweise – völlig unerwarteten Erfolgs. Offensichtlich hat der Inhalt genau ins Schwarze getroffen: Wer von uns ist nicht chronischer Multitasker und gehört zu jenen Menschen, die nicht nur im Job, sondern auch als erste und letzte Aktion des Tages Emails, Facebook, Instagram, WhatsApp und Co. checken, um nur ja nichts zu versäumen? Diese und ähnliche Verhaltensweisen sind nicht gesund! -Weder für die eigene Psyche, noch für Arbeitsleistung und Motivation. Auch darum geht es in diesem Buch. Und es geht natürlich darum, neurowissenschaftlich und evolutionsbiologisch zu erklären, warum wir Erben uralter Hirnareale sind und warum es daher notwendig ist, hirngerecht zu arbeiten und lernen.

Seit 2018 steht „Besser fix als fertig!“ als von mir gesprochenes Hörbuch zur Verfügung.

„Besser fix als fertig!“ ist unter dem Titel: „Brain Traps. Working in a world of constant distraction.“ als eBook auch in englischer Sprache erschienen.

Wissenschaftliche Publikationen

In meinen Jahren als Hirnforscher habe ich mich zu Beginn mit dem wohl am besten untersuchten Netzwerk des Gehirns beschäftigt: der Netzhaut. Der Funktion dieses Netzwerks, das uns das Sehen ermöglicht, mit Elektroden, Verstärkern und unterschiedlichen Lichtquellen quasi „auf den Leib zu rücken“, prägte meine ersten fünf Forschungsjahre. Im speziellen interessierte mich, ob es möglich ist, die mikroskopisch kleinen Verbindungen zwischen den Sinnenszellen der Netzhaut mittles Farbstoff-Injektion darzustellen. Es ist mir nicht gelungen. Auch das ist Grundlagenforschung: fünf Jahre in der Dunkelkammer (sonst ist die lichtempfindliche Netzhaut nicht zu untersuchen), und dann ein Negativergebnis. Auch das ist eine wissenschaftliche Erkenntnis (auch wenn es für Stockholm nicht gereicht hat …)!

In den folgenden Jahren war ich als Forscher wesentlich erfolgreicher. Im Team der bekannten deutschen Neurologen, Prof. Lüder Deeke und Prof. Wilfried Lang, und gemeinsam mit meinem damaligen Kollegen Prof. Peter Walla, konnte ich am Ludwig Bolzmann Institut für funktionelle Hirntopographie des Allgemeinen Krankenhauses der Stadt Wien, den Einfluss von Gerüchen auf unser Gedächtnis untersuchen. Und hier finden Sie, was ich in knapp fünf weiteren Jahren beitragen konnte: